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So will der Discounter mit seinem Frische-Programm den Wahlkampf aufmischen

Ab sofort ist der Bundestagswahlkampf ein bisschen weniger langweilig geworden. Denn unter dem Claim "Aldinativlos" schaltet sich das Kandidaten-Team von Aldi Süd mit einem Frische-Programm in die Debatte ein. Die von der Agentur Oliver Voss kreierte Out-of-Home- und Digitalkampagne will zwar keine ernsthaften politischen Botschaften verbreiten, wird aber bei der Kontext-optimierten Planung Maßstäbe setzen: Wo immer die klassische Parteiwerbung zu sehen ist, will Aldi Süd auch sein Frischeprogramm zum Thema machen.



Die Slogans klingen nach einer der vielen kleinen Randparteien: "Wählt mich, ich bin keine Gurke", "Die Ernte ist sicher", "Salat statt Bürokrat". Doch die Kandidaten hinter dem Frische-Programm sind echte Früchtchen. Köpfe, die im Stil des manieristischen Malers Arcimboldo aus Lebensmitteln komponiert wurden, tragen Namen wie Oliver Gamüs und sollen als nicht ganz seriöse Kandidaten ab 30. August für die Frische- und Sortimentskompetenz von Aldi Süd werben.

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